Seit dem 15. April befinden sich die Beschäftigten der Vivantes-Tochtergesellschaften im Erzwingungsstreik. Sie reinigen OP-Säle, kochen Essen und halten den Klinikbetrieb am Laufen – doch sie erhalten dafür rund 20% weniger Lohn als ihre Kolleg*innen im Mutterkonzern. 🏥
Das ist kein Einzelfall, sondern ein politisches System: Krankenhäuser werden wie gewinnorientierte Unternehmen geführt, bei denen Gesundheit zur Ware und Arbeitskraft zum reinen Kostenfaktor wird. Die Beschäftigten kämpfen für die Rückführung in den TVöD – ein Versprechen, das im Berliner Koalitionsvertrag steht, aber bis heute nicht eingelöst wurde. 📜❌
Wir als ver.di-Betriebsgruppe der TU Berlin stehen an ihrer Seite. Ein Streik braucht einen langen Atem. Unterstützt die Kolleg*innen vor Ort:
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Spenden: Jeder Euro hilft den Streikenden, die finanziellen Lücken durch Lohnausfall zu schließen: Spendenlink sowie weitere Infos hier 💰
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Sichtbarkeit: Besucht die Streikposten, teilt die Infos weiter und zeigt: Wir lassen die Vivantes-Beschäftigten nicht allein! 📢🤝
Weitere Infos gibt es hier::
- Facebook-Seite: Solidarität mit den Beschäftigten der Vivantes Töchterfirmen
- ver.di Fachbereich: Gegen die Zwei-Klassen-Belegschaft | Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft in Berlin-Brandenburg
- ver.di Pressemitteilung vom 27.04.26: Zwei-Klassen-Belegschaft bei Vivantes: Nach Fraktionsbeschluss ist Senat in der Pflicht
