Personelle Ausstattung der IT-Administrator*innen

Ohne Personalausstattung ist der IT-Wurm drin

 

Durch den Lockdown wurde auch an der TU sichtbar, dass bei der IT nicht alles, wenn nicht sogar wenig rund läuft. Neben der Ausstattung, die in vielen Bereichen nicht ausreichend schnell oder auch mobil ist, zeigten sich vor allem deutliche Defizite in der IT-Betreuung, sei es die Administration der Hard- und Software oder auch die Schulung zur bzw. Beschreibung für die Nutzung der IT-Infrastruktur.

Die versprochene neue bessere Hardware und pauschale Zuschüsse zur Nutzung von privater IT helfen hier nur bedingt weiter und sind kein ausreichender Ansatz für eine dauerhaft gute Basis zur Nutzung der IT an der TU. Vor allem muss es aus unserer Sicht klarer Regeln und Standards, bezüglich der IT-Ausstattung geben, die für sämtliche Beschäftigte einheitlich definiert werden. Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, wird es für die IT-Administration zusehends unübersichtlich und betreuungsaufwändiger.

Wie viel Arbeit bleibt bei den Beschäftigten liegen, weil sie sich um die nicht ausreichend funktionierende IT nebenher kümmern müssen? Woran liegt das? Hilft es weiter den Mitarbeiter*innen mehr Rechte für die Selbstadministration einzuräumen? Muss mehr IT-Personal für Hilfe bereitstehen? Und wenn ja, wie kann man dieses für die TU finden? Ist eine bessere Bezahlung notwendig und wie kann diese erreicht werden? Ist den Beschäftigten klar, wo sie Hilfe zu ihrer IT anfordern können? Gibt es hier auch klare Vertretungsregelungen? Wie viel wird in IT-Schulungen zur besseren Nutzung an Zeit und auch Geld verwendet?

Wir werden diese Fragen offen ansprechen und einfordern, dass dauerhafte Verbesserungen hergestellt werden und nicht nur Tröpfchen in Form von schnell angeschaffter IT-Ausstattung und finanzieller Pauschalen als Alibiverbesserungen herhalten.