Ausstattung im Homeoffice

Homeoffice: Ja, aber richtig. Und was passiert wenn es nicht geht?

Der Präsident persönlich hat mit seiner Initiative tubstart 2020 eingefordert, dass auch bei der Rückkehr zum Normalbetrieb vermehrt im Homeoffice gearbeitet werden soll/kann. Bis zu zwei Tage sollen den Mitarbeiter*innen ermöglicht werden. Nach der Definition des Personalrats ist dies Telearbeit und schon jetzt gemäß der Dienstvereinbarung zur Telearbeit möglich. Es ist also keine wesentliche Neuerung oder Verbesserung eingetreten.

Auch hier wird bisher nur die Hard- und Software versprochen und teils schon angeschafft, der erhöhte Wartungsaufwand für zwei IT-Arbeitsstandorte pro Person wird scheinbar erst mal ausgespart. Der Umgang mit der neuen Umgebung wird nicht ausreichend geschult oder vermittelt. Die Begrifflichkeiten der neuen Homeoffice-IT-Welt sind vielfach nicht bekannt. Wissen Sie was die nachfolgenden Fachbegriffe bedeuten oder was die Unterschiede sind zwischen

  • VPN-Tunnel – wie viele gibt es eigentlich? gibt es da Unterschiede?
  • VMWare – was ist ein Pool? wie beende ich da meine tägliche Arbeit?
  • RDP / Remote – was ist dafür notwendig?
  • VOIP / Cisco Jabber – das neue telefonieren?

Können sie selber für die Sicherheit und Wartung zu Hause wirklich garantieren?

Was wird eigentlich den Kolleg*innen angeboten, die nicht zu Hause arbeiten können? Fehlende Räumlichkeiten, schlechte IT-Anbindung oder auch einfach nur eine Tätigkeit, die kein Arbeiten im Homeoffice erlaubt. Welche Angebote werden für diese Beschäftigten gemacht?

Hier wollen wir erreichen, dass den Beschäftigten besser vermittelt wird, welche Möglichkeiten bestehen und wie diese beantragt und genutzt werden können (z.B. in themenorientierte Mitarbeiter*innenversammlungen, mehrteilige kurze Podcasts).